Luftbett oder Wasserbett?
Wie man sich bettet, so liegt man – an diesem Sprichwort scheint tatsächlich etwas dran zu sein, denn aus gesundheitlichen Standpunkten werden rückenfreundliche Alternativen zu klassischen Matratzen immer häufiger angeboten. Besonders Wasser- und Luftbetten finden in diesem Zusammenhang Beachtung. Doch was hat es mit diesen Arten von Betten auf sich?
Velours-Gästebett – praktisch und platzsparend
Das Velours-Gästebett: Anschmiegsam, nicht zu hart und nicht zu weich und ohne Auflagedruck. Das Bett, bestehend aus einer Luftkammer, bietet optimalen Liegekomfort ohne Kraftanstrengung und mit uneingeschränkter Bewegungsfreiheit. Das Obermaterial – Velours – zeichnet sich durch eine hohe Feuchtigkeitsregulierung aus, woraus ein trockenes und angenehmes Schlafklima resultiert.
Die Historie der Luftmatratze
Wer hätte das gedacht: Die oft quietschbunte Kunststoffmatte, die Kinder zum Plantschen lieben und Studenten ihren Übernachtungsgästen anbieten, hat eine lange Geschichte. Der erste Entwurf einer Luftmatratze stammt nämlich von Konrad Kyeser und zwar ungefähr aus dem Jahr 1400. Der heute als „bayerischer Leonardo DaVinci“ geltende Kriegstechniker entwarf auch einen Kampfschwimmeranzug. Ob die flexible Liege allerdings als Objekt der militärischen Nutzung gedacht war – man weiß es nicht genau. Heute dient sie jedenfalls – außer im Falle von Pool-Wasserschlachten – der friedlichen Nutzung: Man verbindet sie mit Camping, Freizeit und Haushalt. Heute besteht eine Luftmatratze aus einer flexiblen, luftdichten Hülle aus Gummi oder PVC, die über ein oder mehrere Ventile mit Luft gefüllt werden kann.