Materialien und Qualität
Aus welchem Material eine Luftmatratze hergestellt wird beziehungsweise welche Qualität sie aufweist, ist vorrangig eine Frage des Preises. Zunächst stellt sich aber die Frage, für welchen Einsatzzweck Sie eine Luftmatratze erwerben möchten.
Soll die Matratze lediglich als Utensil für den nächsten Badeurlaub dienen? Dann tut es durchaus auch ein relativ günstiges Modell, das es in vielen verschiedenen Farben, Formen und Größen im Handel zu kaufen gibt. Achten Sie jedoch darauf, dass es sich – wenn möglich – um ein Mehrkammermodell handelt. Diese sind um einiges sicherer, was insbesondere dann zum Tragen kommt, wenn Sie Ihren Urlaub am Meer verbringen und auch einmal etwas weiter mit der Matratze herausschwimmen möchten.
Sofern Sie die Luftmatratze dagegen als Gästebett oder für den Campingurlaub nutzen wollen, sollte es schon eine etwas bessere Qualität sein. Neben den handelsüblichen Luftmatratzen aus PVC gibt es mittlerweile auch wesentlich hochwertigere Modelle, welche zum Beispiel einen Anteil an Gummi oder Naturkautschuk enthalten. Diese sind deutlich langlebiger und reißfester als die billigeren PVC-Modelle.
Ein Problem bei den günstigen PVC-Luftmatratzen können die in der Folie vorhandenen Weichmacher sein. Sie sorgen dafür, dass das Material nach Möglichkeit auch nach Jahren noch weich und geschmeidig bleibt und es daher keine Risse in der Luftmatratze gibt. Das Problem dabei ist, dass diese Weichmacher sich nach und nach verflüchtigen und so an die Umgebungsluft abgegeben werden. Da man auf einer Luftmatratze in der Regel fast völlig nackt liegt, können diese Schadstoffe direkt über die Haut in den Organismus gelangen. In zahlreichen Tests wurde bereits nachgewiesen, dass es sich dabei um giftige beziehungsweise gesundheitsschädliche Substanzen handeln kann.
Sie sollten daher auch beim Kauf einer einfachen PVC-Matratze auf die Materialqualität achten. Die hochwertigeren Modelle vom Markenhersteller verfügen beispielsweise fast immer über ein entsprechendes Prüfsiegel, das die Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien nachweist. Doch auch PVC-Luftmatratzen ohne Prüfsiegel können durchaus schadstofffrei und damit unschädlich für die Gesundheit sein. Die beste Lösung ist daher, sich vor dem Kauf nach entsprechenden Tests im Internet oder in den einschlägigen Fachzeitschriften umzusehen.
Luftmatratzenpumpe – die richtige Wahl
Während man die einfachen und kleinen Ein-Kammer-Luftmatratzen durchaus noch mit dem Mund beziehungsweise mit Lungenkraft aufblasen kann, sollten Sie sich für eine größere und hochwertigere Luftmatratze eine entsprechende Pumpe besorgen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn es sich nicht um eine selbstaufblasende Luftmatratze handelt.
Im Handel sind viele verschiedene Pumpen für Luftmatratzen erhältlich. Die Auswahl reicht von der kleinen und einfachen Blasebalg-Fußpumpe bis hin zum komfortablen elektrischen Modell, bei dem Sie nur noch den Einschaltknopf betätigen müssen.
Um herauszufinden, welcher Pumpentyp für welche Luftmatratze am besten geeignet ist, haben wir uns einmal etwas genauer auf dem Markt umgesehen:
Hand- oder Fußluftpumpe
Die einfache Handluftpumpe kennen wir von unseren Fahrrädern. Sie ist allerdings zum Aufblasen von Luftmatratzen eher nicht geeignet, da sie nur wenig Luft produziert und man damit sehr viel Zeit bräuchte, um die komplette Matratze aufzublasen.
Einfache Luftmatratzen können in der Regel mit einer günstigen Fußpumpe aufgeblasen werden, die einem Blasebalg ähnelt. Sie sollten sich allerdings darüber im Klaren sein, dass Sie auch hier eine gewisse Zeit brauchen werden, bis die Matratze voll aufgeblasen ist. Der Vorteil solcher Fußluftpumpen ist allerdings, dass sie sehr leicht und handlich sind und sich damit besonders gut für die Mitnahme auf Reisen beziehungsweise zum Camping eignen.
Doppelkolbenpumpen
Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Hand- und Fußpumpe. In der Regel betätigen Sie diese Pumpe, indem Sie die Füße in speziell dafür vorgesehene Aussparungen stellen und dann mittels eines Handgriffes pumpen. Solche Pumpen kennt man beispielsweise auch zum Aufblasen von Autoreifen. Der Vorteil ist, dass Sie aufgrund der zwei Kolben die Luftmatratze sehr schnell und mit nur wenig Kraftaufwand aufblasen können. Nachteil ist allerdings, dass Doppelkolbenpumpen in der Regel recht sperrig und schwer sind und sich damit schlecht zur Mitnahme auf Reisen eignen.
Elektrische Pumpen mit Akkubetrieb oder für den Zigarettenanzünder
Diese Pumpenmodelle sind insbesondere für den Campingurlaub und den Outdoor-Einsatz sehr gut geeignet. Sie werden entweder an den Zigarettenanzünder eines Autos angeschlossen und damit von der Autobatterie gespeist, oder sie verfügen über eingebaute Akkus, die sich immer wieder aufladen lassen.
Vorteil dabei ist, dass Sie völlig unabhängig von einer externen Stromversorgung Ihre Luftmatratze aufblasen können. Allerdings sollten Sie bei einer solchen Pumpe darauf achten, dass es sich um ein hochwertiges Modell handelt. Billige Pumpen verfügen oft nicht über die nötige Kraft, eine Luftmatratze in angemessener Zeit vollständig aufzublasen. Und nichts ist ärgerlicher, als wenn die Akkus schon dann leer sind, wenn die Luftmatratze erst halb aufgeblasen ist.
Elektrische Pumpen für das Stromnetz
Hierbei handelt es sich quasi um die Königsdisziplinen der Pumpen für das Aufblasen von Luftmatratzen. Sie stecken den Netzstecker einfach in eine Steckdose und lassen die Pumpe die ganze Arbeit machen. In der Regel geht dies sehr schnell, da es sich bei diesen Modellen meist um äußerst leistungsstarke Pumpen handelt. Allerdings benötigen Sie immer einen externen Stromanschluss, um eine solche Pumpe benutzen zu können.
Die Bauform elektrischer Pumpen kann sehr unterschiedlich ausfallen. Einige bewegen die Luft rein elektrisch, andere arbeiten nach dem Prinzip eines Kompressors und verdichten zunächst die angesaugte Luft, bevor diese in die Luftmatratze gepumpt wird. Beide Lösungen funktionieren jedoch in der Regel sehr gut.
Luftmatratzen für einen angenehmen Schlaf
Bisher kannte man die Luftmatratzen eher aus dem Bereich des Campings. Hier war die Luftmatratze immer das Mittel der Wahl, um selbst im Zelt etwas Komfort zu schaffen. Doch mittlerweile wird eine Luftmatratze in Form eines Luftbettes ebenfalls immer häufiger verwendet. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Luftmatratze gewisse Merkmale mit sich bringt.
Die Vorteile der Luftmatratzen liegen dabei klar auf der Hand: Sie werden nicht so schnell durchgelegen, wie dies bei herkömmlichen Matratzen der Fall ist. Außerdem können sie in ihrem Härtegrad stets den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Wer mehr Luft in die Luftmatratze gibt, kann davon ausgehen, dass diese härter wird, mit weniger Luft wird sie weicher und man kann sich in sie einsinken lassen.
Die Luftmatratze bietet aber noch weitere Vorteile. Durch die Verdrängung der Luft im Inneren der Matratze passt sich selbige perfekt an die eigene Körperform an. Somit entsteht die Möglichkeit, dass die Luftmatratzen die Körperhaltung positiv beeinflussen und den Körper genau an den Stellen unterstützen, an denen er der Unterstützung bedarf.
Mittlerweile gibt es zahlreiche Varianten der Luftmatratze, darunter auch die selbstaufblasbare Luftmatratze, bei der keine Kraftanstrengung mehr notwendig wird. Statt die Luftmatratze mit dem Mund aufzublasen, was eine schier unüberwindbare Kraftanstrengung, insbesondere bei großen Matratzen darstellt, oder sie mit einer Luftpumpe zu füllen, was ebenfalls recht mühselig und langwierig sein kann, wird die selbstaufblasbare Luftmatratze keine Anstrengung erfordern. Hier reicht es oft, einen bestimmten Mechanismus innerhalb der Matratze auszulösen und schon beginnt diese, sich in Sekundenschnelle selbst aufzublasen. Besonders für all jene, denen die Geduld fehlt, die Luftmatratze aufzublasen, eignet sich die selbstaufblasbare Luftmatratze perfekt.
Doch nicht nur im Bereich der technischen Variationen bieten sich Unterschiede bei der Luftmatratze. Diese treten genauso im Bereich der Größen auf. Luftmatratzen können als Einzelbett gekauft werden, mit einer Breite von 90 bis 100 Zentimetern, sie sind mittlerweile aber auch deutlich breiter, als Doppelbett mit bis zu 1,60 Meter Breite erhältlich. Ebenso lassen sich die Luftmatratzen in sehr niedrige und um einiges komfortablere Luftmatratzen unterscheiden, die mehr als 20 Zentimeter hoch werden können, in voll aufgeblasenem Zustand, versteht sich.
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