Luftmatratze als Gästebett

Sofern Sie nicht über eine große Wohnung ein eigenes Haus mit entsprechendem Platz für ein Gästezimmer verfügen, wird sich des Öfteren die Frage nach einer geeigneten Übernachtungsmöglichkeit für Gäste stellen. Die einfachste Lösung ist dabei, eine hochwertige Luftmatratze zu kaufen, die im Schrank nur sehr wenig Platz wegnimmt, bei Bedarf aber schnell zur vollen Größe entfaltet werden kann.

Nun war es früher so, dass Ihre Gäste Sie durchaus etwas schief angeschaut hätten, wenn Sie ihnen die Nacht auf einer Luftmatratze anbieten. Auf dem Markt hat sich jedoch mittlerweile sehr viel getan, so dass es heute Gästebetten in Form von Luftmatratzen gibt, die einem handelsüblichen Polsterbett in Qualität und Komfort in nichts nachstehen.
Ein Nachteil war dabei immer, dass Sie mit einer Luftmatratze stets direkt auf dem Boden schlafen mussten. Doch selbst dieses Problem stellt sich bei den heute erhältlichen Luft-beziehungsweise Gästebetten nicht mehr. Es sind viele Modelle erhältlich, die es in ihrer Höhe durchaus mit einem normalen Bett aufnehmen können. Darüber hinaus existieren mittlerweile sogar Luftmatratzen mit Verstellmöglichkeiten an Kopf- und/oder Fußteil.
Auch bei den verwendeten Materialien ist ein deutlicher Fortschritt sichtbar. Während Luftmatratzen früher fast ausschließlich aus billiger PVC-Folie bestanden, gibt es die modernen Gästebetten heute in der Regel mit einer Kombination aus einem Innenteil sowie dem äußeren Bezug. Das Innenteil besteht dabei meist aus einer luftdichten Hülle aus hochwertigem Kunststoff oder Gummi, während der Außenbezug in der Regel aus atmungsaktiver Baumwolle oder einer veloursähnlichen Mikrofaser gearbeitet ist.
Bei den hochwertigen Luftbetten handelt es sich fast immer um Mehrkammersysteme, die einen sehr hohen Liegekomfort gewährleisten. Wenn durch Unachtsamkeit einmal eine Kammer eines solchen Bettes beschädigt wird, so lässt sich diese meist mit dem beiliegenden Reparaturmaterial wieder flicken.
In der Regel müssen Sie ein solch hochwertiges Gästebett noch nicht einmal selbst aufblasen. Die meisten Modelle verfügen über eine integrierte oder separate, elektrische Pumpe, die das Luftbett selbstständig aufbläst. Nach dem Gebrauch müssen Sie lediglich wieder die Luft ablassen und das Bett zusammenfalten – fertig. Sie interessieren sich für Matratzen für Hochbetten?

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Selbstaufblasende Luftmatratze

Eine neue Entwicklung sind die seit einigen Jahren auf dem Markt erhältlichen selbstaufblasenden Luftmatratzen. Sie sollen dem Benutzer den größten Arbeitsaufwand beim Gebrauch einer Luftmatratze abnehmen – das lästige Aufblasen. Hierbei muss man zwischen verschiedenen technischen Systemen unterscheiden.
Die „echte“ selbstaufblasende Luftmatratze gleicht in ihrer Ausführung einer handelsüblichen Luftmatratze, meist in relativ hochwertiger Qualität. Die Besonderheit an diesem Modell ist aber, dass eine elektrische Pumpe direkt mit in die Luftmatratze eingebaut ist. Oft wird diese automatisch ausgelöst, sobald die Matratze entfaltet wird, einige Modelle besitzen aber auch einen manuellen Startknopf. Die Pumpe wird anschließend die Matratze automatisch bis zur gewünschten Härte aufblasen. Teurere Ausführungen besitzen dabei eine Abschaltautomatik.

Bei günstigeren, selbstaufblasenden Luftmatratzen muss der Benutzer die Pumpe von Hand abschalten, wenn die Matratze genügend aufgeblasen ist.
Es gibt aber auch noch eine zweite Ausführung, die im Handel ebenfalls oft als selbstaufblasende Luftmatratze bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Luftmatratze, die im Inneren mit einer Schaumstoffmatte gefüllt ist. Dieser Schaumstoff besteht meist aus hochwertigem Polyurethan. Ein Merkmal dieses Werkstoffes ist, dass er sich quasi eine vorgegebene Form „merken“ kann und diese immer wieder einnimmt.

Die Schaumstoffmatte ist umgeben von einer luftdichten Folie aus PVC. Weiterhin verfügt die Luftmatratze über ein umschaltbares Ventil, das je nach Stellung entweder Luft hinein-, oder aber entweichen lässt. Durch das Zusammenrollen oder Falten der Matratze wird die im Inneren befindliche Luft hinausgepresst, wodurch ein Unterdruck entsteht. Schaltet man das Ventil nun um, so dass lediglich Luft in die Matratze hineinströmen kann, so wird sich der Schaumstoffkern automatisch entfalten und dabei Luft mit einsaugen. Die Matratze füllt sich also von selbst.
Die zweite, hier beschriebene Ausführung einer selbstaufblasenden Luftmatratze ist im Handel in der Regel um einiges teurer, als die einfacheren Modelle mit eingebauter Pumpe.

Wichtig ist, dass Sie eine selbstaufblasende Luftmatratze mit Schaumstoffkern vor dem ersten Einsatz für einige Tage mit geöffnetem Ventil und ausgebreitet liegen lassen, damit sich der darin enthalte Schaumstoff zunächst voll ausdehnen kann.

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