Selbstaufblasende Luftmatratze

Eine neue Entwicklung sind die seit einigen Jahren auf dem Markt erhältlichen selbstaufblasenden Luftmatratzen. Sie sollen dem Benutzer den größten Arbeitsaufwand beim Gebrauch einer Luftmatratze abnehmen – das lästige Aufblasen. Hierbei muss man zwischen verschiedenen technischen Systemen unterscheiden.
Die „echte“ selbstaufblasende Luftmatratze gleicht in ihrer Ausführung einer handelsüblichen Luftmatratze, meist in relativ hochwertiger Qualität. Die Besonderheit an diesem Modell ist aber, dass eine elektrische Pumpe direkt mit in die Luftmatratze eingebaut ist. Oft wird diese automatisch ausgelöst, sobald die Matratze entfaltet wird, einige Modelle besitzen aber auch einen manuellen Startknopf. Die Pumpe wird anschließend die Matratze automatisch bis zur gewünschten Härte aufblasen. Teurere Ausführungen besitzen dabei eine Abschaltautomatik.

Bei günstigeren, selbstaufblasenden Luftmatratzen muss der Benutzer die Pumpe von Hand abschalten, wenn die Matratze genügend aufgeblasen ist.
Es gibt aber auch noch eine zweite Ausführung, die im Handel ebenfalls oft als selbstaufblasende Luftmatratze bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Luftmatratze, die im Inneren mit einer Schaumstoffmatte gefüllt ist. Dieser Schaumstoff besteht meist aus hochwertigem Polyurethan. Ein Merkmal dieses Werkstoffes ist, dass er sich quasi eine vorgegebene Form „merken“ kann und diese immer wieder einnimmt.

Die Schaumstoffmatte ist umgeben von einer luftdichten Folie aus PVC. Weiterhin verfügt die Luftmatratze über ein umschaltbares Ventil, das je nach Stellung entweder Luft hinein-, oder aber entweichen lässt. Durch das Zusammenrollen oder Falten der Matratze wird die im Inneren befindliche Luft hinausgepresst, wodurch ein Unterdruck entsteht. Schaltet man das Ventil nun um, so dass lediglich Luft in die Matratze hineinströmen kann, so wird sich der Schaumstoffkern automatisch entfalten und dabei Luft mit einsaugen. Die Matratze füllt sich also von selbst.
Die zweite, hier beschriebene Ausführung einer selbstaufblasenden Luftmatratze ist im Handel in der Regel um einiges teurer, als die einfacheren Modelle mit eingebauter Pumpe.

Wichtig ist, dass Sie eine selbstaufblasende Luftmatratze mit Schaumstoffkern vor dem ersten Einsatz für einige Tage mit geöffnetem Ventil und ausgebreitet liegen lassen, damit sich der darin enthalte Schaumstoff zunächst voll ausdehnen kann.

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