Die richtige Luftmatratze für den Badespaß

Jedes Jahr sieht man an den Badeseen und Stränden unzählige bunte Luftmatratzen. Sie können einerseits als bequeme Liege für den Strand dienen, andererseits auch als Schwimm- oder Liegehilfe im Wasser genutzt werden.
Allen Luftmatratzen gemeinsam, die sich für den Einsatz im Wasser eignen, ist das Material.

Es handelt sich fast immer um PVC oder einen etwas hochwertigeren Kunststoff. Matratzen mit Stoffbezug oder bestehend aus Gummi beziehungsweise Kautschuk kommen hier nicht zum Einsatz, da sich diese Materialien entweder sofort mit Wasser vollsaugen würden oder aber schlichtweg zu schwer sind, um eine ausreichende Schwimmfähigkeit mitzubringen.
Doch auch bei Kunststoff- oder PVC-Luftmatratzen gibt es große Qualitätsunterschiede.

Die billigen Modelle, welche meist in Fernost gefertigt werden, sind schon für wenige Euro auf dem Markt zu haben. Dabei handelt es sich jedoch meist um Luftmatratzen, deren Nähte mit einfachsten Mitteln verschweißt oder verklebt sind, so dass sie bereits bei der geringsten Belastung kaputtgehen.

Die verwendete PVC-Folie ist oft so dünn, dass ein spitzes Sandkorn bereits ausreicht, um diese zu zerstören. Hinzu kommt, dass die Materialien für solche Luftmatratzen oft von so schlechter Qualität sind, dass sie eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung für den Menschen darstellen.
Achten Sie also auch bei einer reinen Bade-Luftmatratze auf gute Qualität.
Dabei sollte die Matratze über eine ausreichende Größe verfügen, so dass sie sich auch im Wasser einmal darauf drehen können, ohne gleich herunterzufallen oder mit der gesamten Matratze unterzugehen.

Wichtig ist außerdem, dass eine Luftmatratze für den Einsatz im Wasser unbedingt über mehrere Kammern verfügen sollte. Dies gilt umso mehr, wenn ungeübte Schwimmer oder Kinder mit solchen Matratzen ins Wasser gehen. Verliert die eine Kammer der Matratze ihre Luft, kann die Situation hier schnell lebensbedrohlich werden, da keine weiteren Kammern zur Verfügung stehen, die den Benutzer über Wasser halten können.
Weiterhin sollte eine Luftmatratze, die lediglich zum Baden genutzt wird, eine möglichst auffällige Farbe besitzen. In der Vergangenheit kam es vielfach vor, dass Badende auf Luftmatratzen von Wasserskifahrern oder auch von kleinen Schiffen übersehen wurden. Die Folgen können sehr tragisch sein.

Mit einer bunten Luftmatratze erhöhen Sie Ihre Sicherheit, da Sie auf dieser nicht so schnell übersehen werden können.

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Materialien und Qualität

Aus welchem Material eine Luftmatratze hergestellt wird beziehungsweise welche Qualität sie aufweist, ist vorrangig eine Frage des Preises. Zunächst stellt sich aber die Frage, für welchen Einsatzzweck Sie eine Luftmatratze erwerben möchten.
Soll die Matratze lediglich als Utensil für den nächsten Badeurlaub dienen? Dann tut es durchaus auch ein relativ günstiges Modell, das es in vielen verschiedenen Farben, Formen und Größen im Handel zu kaufen gibt. Achten Sie jedoch darauf, dass es sich – wenn möglich – um ein Mehrkammermodell handelt. Diese sind um einiges sicherer, was insbesondere dann zum Tragen kommt, wenn Sie Ihren Urlaub am Meer verbringen und auch einmal etwas weiter mit der Matratze herausschwimmen möchten.
Sofern Sie die Luftmatratze dagegen als Gästebett oder für den Campingurlaub nutzen wollen, sollte es schon eine etwas bessere Qualität sein. Neben den handelsüblichen Luftmatratzen aus PVC gibt es mittlerweile auch wesentlich hochwertigere Modelle, welche zum Beispiel einen Anteil an Gummi oder Naturkautschuk enthalten. Diese sind deutlich langlebiger und reißfester als die billigeren PVC-Modelle.
Ein Problem bei den günstigen PVC-Luftmatratzen können die in der Folie vorhandenen Weichmacher sein. Sie sorgen dafür, dass das Material nach Möglichkeit auch nach Jahren noch weich und geschmeidig bleibt und es daher keine Risse in der Luftmatratze gibt. Das Problem dabei ist, dass diese Weichmacher sich nach und nach verflüchtigen und so an die Umgebungsluft abgegeben werden. Da man auf einer Luftmatratze in der Regel fast völlig nackt liegt, können diese Schadstoffe direkt über die Haut in den Organismus gelangen. In zahlreichen Tests wurde bereits nachgewiesen, dass es sich dabei um giftige beziehungsweise gesundheitsschädliche Substanzen handeln kann.
Sie sollten daher auch beim Kauf einer einfachen PVC-Matratze auf die Materialqualität achten. Die hochwertigeren Modelle vom Markenhersteller verfügen beispielsweise fast immer über ein entsprechendes Prüfsiegel, das die Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien nachweist. Doch auch PVC-Luftmatratzen ohne Prüfsiegel können durchaus schadstofffrei und damit unschädlich für die Gesundheit sein. Die beste Lösung ist daher, sich vor dem Kauf nach entsprechenden Tests im Internet oder in den einschlägigen Fachzeitschriften umzusehen.

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